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Südliche Münsterländer Tieflandsbucht & Niederrhein

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Südliche Münsterländer Tieflandsbucht & Niederrhein

Beitragvon mcMartin. » 27.10.2014, 19:45

Am Samstag Morgen hat mein Wecker um 6 Uhr geklingelt. Um halb 8 gings los.. mit dem Auto zum Mindener Bahnhof.. ca. 1 ¼ Stunden Fahrt. Von da aus konnte ich mit meinem NRW-Ticket fahren. Gegen 9:30 Uhr fuhr mein Zug mit etwa 5 Minuten Verspätung ab. Auf dem Weg unterhielt ich mich mit netten Berlinern, denen ich erstmal groß & breit was von meinem Hobby vorgeschwärmt habe.
Um 11:30 Uhr kam ich in Essen ab HBF an, wo mich meine Schwester schon erwartete. Dann gings los.
Erstes Ziel: Tiergarten Recklinghausen. Die A40 war aufgrund von einer Baustelle bei Wattenscheid verstopft & so leitete uns das Navi eine Umleitung. Irgendwann sagte dann meine Schwester: 'Du, sind wir hier nicht an der Zeche Hannover?' & tatsächlich. Da waren wir letztes Jahr schon gewesen. Wir parkten also & liefen ca 200 Meter zur Zeche. Leider war zu, aber wir konnten den Automaten immerhin durch das Tor sehen. Er war ca. 2 Meter von uns entfernt.. so nah & doch so fern.
Als wir gegen 13 Uhr tatsächlich am Tiergarten ankamen, lief das alles prima. Kostenloser Eintritt, Automat prägte einwandfrei.
Als nächstes ging es Richtung Haltern am See. Endlich aus der Stadt raus. Vom Recklinghäuser Tiergarten zum Naturwildpark Haltern waren es etwa 30 Kilometer. Einen Teil sind wir BAB gefahren, einen schöneren Teil sind wir Landstraße gefahren. Die Landschaft ist dort so komplett anders. Durch den Dunst & den Nebel wirkte das sehr episch.
Am Naturwildpark angekommen, kamen wir auch ohne Eintritt zum Automaten, der wirklich nur 2-3 Meter von der Kasse entfernt stand. Auch dieser Automat prägte einwandfrei. Als wir wieder rausgingen, fragten wir die Kassiererin, ob sie denn noch weitere Präger in der Nähe wüsste. Wir fragten aus Hoffnung, noch einen neuen Präger entdecken zu können. Aber da musste sie erstmal den Holger anrufen. Aber auch Holger wusste nicht, wo in der Nähe noch solch ein Präger stehen könnte & empfiehl uns, einfach mal den Aufsteller (Progenta) anzuschreiben. Ich bedankte mich & wir fuhren weiter nach Waltrop. Es waren wieder etwa 30 Kilometer.
Auf der Fahrt merkten wir – bei Marl & Oer-Erkenschwick – dass man dort auf den Landstraßen überall nur 50km/h fahren darf. Dabei lag da nicht mal Rollsplitt oder ähnliches.
Als wir in Waltrop am Schiffshebewerk ankamen, ließ uns die nette Dame an der Kasse kostenlos zum besagten Präger. Auch dieser Prägte leistete gute Dienste. Den Euroscope-Kurbeltrick habe ich nicht ausprobiert, da der Automat nur 2 Motive hatte. & da wollte ich keine Experimente machen, da ich nicht wusste, ob das nur bei 3M-Euroscope-Automaten oder auch bei weniger Motiv-Euroscope-Automaten geht.
Als nächstes sollte es eigentlich nach Hamm gehen. Aber das war meiner Schwester dann etwas zu weit, da es auch schon 15:30 Uhr war. So aßen wir was & beschlossen dann, die Automaten Tierpark Hamm & Florianturm Dortmund wegzulassen & stattdessen noch nach Dortmund-Hohensyburg zum Kaiser Wilhelm Denkmal zu fahren. Auch, weil Dortmund gerade in Dortmund gegen Hannover 96 spielte.
So fuhren wir – wieder etwa 30 Kilometer – nach Hohensyburg. Dort hatten wir erst noch Orientierungsschwierigkeiten & fuhren erst auf den Campingplatz Hohensyburg & dann suchten wir uns einen kostenfreien Parkplatz, unten an der Hauptstraße & liefen dann hoch zum Denkmal. Wir haben etwa 7-8 Minuten zu Fuß gebraucht.
Der Automat war tatsächlich noch nicht im Winterschlaf, sodass wir noch prägen konnten ! Auch dieser Automat funktionierte einwandfrei. Ich habe mich allerdings gewundert, dass hier noch immer das alte Euroscope-Modell steht. Auch hat mich sehr geärgert, dass jemand etwas rotes, klebriges, erdbeermarmeladigenartiges in den Ausgabeschacht geschmiert hatte, sodass die Münzen als auch meine Pinzette, mein Tuch & meine Finger klebrig waren. Dankeschön.
Auf dem Rückweg zum Auto lief ich noch beim LWL-Freilichtmuseum Hagen an, ob die einen Präger hätten. Das verneinte die nette Frau, wies aber darauf hin, dass man Goldmünzen oben in der Goldschmiede selber prägen könne.
Dann sind wir von dort aus 50 Kilometer zurück nach GE gefahren.
Das war der Samstag.


Am Sonntag sind wir mit Startschwierigkeiten dann erst gegen 9:30 Uhr in GE losgekommen. Als wir in Kalkar, im Kernwasser-Wunderland ankamen, war der Parkplatz schon überfüllt. Auch, weil dort wohl irgendeine Messe war. Wir fanden aber noch einen Parkplatz & liefen dann zu einem der 4 Kassen. Ich suche mir für gewöhnlich immer die Menschen aus, die am sympathischen aussehen, um die anzuschwatzen wegen Eintrittskosten. Dort an Kasse 4 ließ man uns nicht, weil dort nur mit Vorbestellten Tickets Eintritt möglich war. So gingen wir an Kasse 1, wo eine ziemlich unerfahrene leider zu korrekte Kassiererin saß, die uns patu nicht ohne Eintrittsgeld (was 25€ pP ist) hineinlassen. Weder mit Ausweis als Pfand, noch mit dem Prinzip, dass wir das Eintrittsgeld bezahlen & wenn wir nach 20 Minuten nicht wiederkämen, dann würde sie es kassieren & andernfalls würden wir es wiederbekommen. Auch wollte sie nicht mitkommen. Hm. Schade.
Unser nächstes Ziel war die Tourist-Info in Emmerich am Rhein. Vom Kernwasser-Wunderland nach Emmerich am Rhein sind es etwa 15km. Bevor wir nach Emmerich hineinkamen, fuhren wir über die große Brücke, die auch auf einem der Motive drauf ist.
Geparkt haben wir in der Innenstadt, nicht weit von der Kirche, die direkt an Rheinpromenade 45 liegt. Auch hat Emmerich am Rhein ein hat sehr gutes Parkleitsystem, das hätte ich nicht gedacht.
Nun, als wir dann zu Fuß zur 27 gelaufen waren, hing ein Schild 'geschlossen' an der Tür der Tourist-Info. Doch als wir durchs Fenster guckten, saßen da zwei Damen, die sich amüsant miteinander unterhielten. Also ging ich rein & machte sie auf ihr Schild aufmerksam. Das hatten sie wohl vergessen umzudrehen. Dann fragte ich nach dem Präger & siehe da: Alles prima !
Wir unterhielten uns noch ein wenig mit den Damen & gingen dann zurück zum Auto.
Am Auto angekommen berieten wir uns erstmal über den weiteren Plan. Wir hatten noch Zeit nach NL reinzufahren. Also suchten wir Adresse + Öffnungszeiten für das Openluchtmuseum Arnhem raus & fuhren noch die 20km die A3 Richtung NL. Das war das erste Mal, dass ich in den Niederlanden war.
Als wir das Openluchtmuseum gefunden hatten, war da ein Parkplatz, der unverschämte 6€ Parkgebühr nehmen wollte. Also sind wir wieder weg, in eine Nebenstraße, wo kostenlose Parkplätze waren. Welche das ist, habe ich in der Standortbestätigung aufgeführt.
Dann gingen wir wieder zum Freilichtmuseum. Es war wohl doch mehr los als geplant, aber der netter Holländer sprach zum Glück Deutsch. Wir erklärten ihm unser 'Problem' & er meinte, dass das kein Problem sei, wir dürften uns sogar noch etwas im Park umgucken & uns auch Zeit lassen. Dann drückte er uns noch einen Plan für den Park in die Hand & wir liefen die paar Meter zum Automaten. Dieser prägte einwandfrei. Es ist übrigens auch der erste Luboca-Präger gewesen, auf dem ich geprägt habe. Die sind irgendwie sehr ähnlich zu den ETI-Medals Dingern.
Den Park haben wir uns nicht mehr angeguckt & sind stattdessen in die Arnhemer 'Innenstadt' gefahren. Wir suchten einen Lebensmittelladen, um irgendwelche niederländischen Spezialitäten zu kaufen, aber auch das stellte sich nicht als einfach heraus. Diese Ampeln da haben keine Gelb-Phase, bevor sie wieder auf grün springen. Das ist echt verstörend. Auch war nie klar, ob man nun 50 oder 80 fahren durfte. Nach 2 oder 3 Umrundungen des (Haupt-?)Bahnhofs in Arnhem fanden wir schließlich einen LIDL, der uns bei unserem Vorhaben weiterhalf.
Nun gings weiter – 50 Kilometer – nach Isselburg.
Dort angekommen durften wir selbstverständlich ohne Eintritt zum Präger. Die Kurbel hing hier sehr sehr locker, sodass ich die erstmal wieder festgeschraubt hab. Naja.. der Präger ging sonst einwandfrei !
Dann waren es noch ca. 6,5km bis zum Ponyhof Leiting. Ich war gespannt, was mich dort erwartete, doch es ging. Die Anlage kostet keinen Eintritt. Bloß die einzelnen Gerätschaften, die dort im Park stehen. Auch dieser Präger prägte einwandfrei.
Inzwischen war es 14:30 Uhr & wir waren um 15 Uhr bei Verwandten in Wesel angesagt. Das passte sich gewisserweise ganz gut.
Mit den Verwandten sind wir dann zur Grav-Insel. Das war auch ein Abenteuer. Erst sind wir da zur Kassierungsschranke. Ich bin ausgestiegen, in dieses Häuschen rein. Die eine Mitarbeiterin meinte, dass der Automat dort stände, der andere Mitarbeiter meinte, dass das Gerät wohl zu viel Ärger gemacht hätte & abgebaut worden sei.
So stellten wir uns auf den Kurzzeitcamper-Parkplatz des größten Campingplatz Europas & guckten selbst nach. Er war nicht aufzufinden. Die in der Gaststätte wussten auch nichts & schickten uns zur Verwaltung. In der Verwaltung war ein netter junger Mann, der noch kramte & wühlte & schließlich etwa 20 Error-Coins, 12x das Motiv 'Kirche' & 3x das Motiv 'Esel von Wesel' fand. Die schenkte er mir dann alle & meinte, dass der Automat wahrscheinlich derzeit nur in Reparatur sei. Er gab mir seine Visitenkarte. Ich werde mit ihm in Kontakt treten & dann weitersehen.
Dann gings später alleine weiter – zum Preußen-Museum. Der Automat stand dort – alles prima. Prägte auch perfekt.
Dann gings noch 42km nach Hause & da waren wir gegen 18:50 Uhr :)


Montag gings mit dem Zug um 13:29 Uhr ab Essen HBF wieder nach "Hause". Mein Zug kam gegen 16:30 Uhr in Minden an. Dort wurde ich abgeholt & der Präger am Wasserstraßenkreuz wurde angefahren. Dort waren wir schonmal, wir kannten also die Parkverhältnisse etc. Dieser Präger funktionierte einwandfrei.
Nächster Ziel sollte das Kaiser Wilhelm Denkmal sein. In Hoffnung den Automaten anzutreffen. Auch, weil er vor 8 Tagen noch bestätigt wurde. Hm, naja. Auf jeden Fall kam uns auf dem Weg dorthin die Idee, noch den Potts Park Minden anzusteuern. Nach Googeln der Öffnungszeiten stellte sich heraus, dass der Potts Park schon seit dem 19.10.2014 nicht mehr offen hat, da die Saison zu Ende war.
Der Präger am KW-Denkmal war leider auch nicht anzutreffen. Dieser war wohl schon im Winterschlaf. Schade eigentlich.
Zum Schluss wollten wir nochmal nach Bückeburg. Gucken, ob man den Automaten doch noch irgendwo finden kann. Aber leider nicht. Eine Mitarbeiterin des "Marstall-Museums" sagte uns, dass der endgültig weg sei & sie auch keine vorgeprägten Münzen mehr da habe, da der Kiosk selbstständig gewesen sei & nirgendwo zugehört habe.
Schade.
Gegen 18:20 Uhr kam ich dann zu Hause an.
Alles in allem eine recht schöne, mal etwas andere Kurbeltour.
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