Bringen wir es einfach mal auf eine ganz sachliche Ebene.
Wir haben alle nur einen Betrag X für Hobbies zur Verfügung.
Steigen die Kosten, gibt es zwangsläufig wenger Münzen.
Höhere Kosten führen auch zur Abschreckung.
Nun bliebe zu klären, ob eine Erhöhung der Preise zu einer finanziellen Einbuße der Betreiber führt.
Hierfür müßte man die Zielgruppen analysieren.
Die Sammler werden weitersammeln - das ist sicher. Vielleicht nicht mehr zu viel, aber das tut dem Aufsteller nicht weh. Das Geld bekommt er (für weniger Leistung) trotzdem.
Die Frage ist, ob die Laufkundschaft bei 2 Euro das Portemonnaie öffnet. Das wage ich zu bezweifeln.
Man müßte nun eigentlich nur wissen, wieviel % des Umsatzes von Sammlern und wieviel von Laufkundschaft erwirtschaftet wird.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Aufsteller durch die seltenere (weil teuerere) Nutzung der Automaten einen geringeren Verschleiß haben.
Das sind Fragen, die man mit wissentschaftlichen Studien unterlegen müßte.
Gut finde ich es jedenfalls nicht.
Das wäre schon die zweite Verdoppelung der Preise, die ich erlebe...
1 DM + 2 PF -> 1 EUR + 5 CT -> 2 EUR + 5 CT
0,52 EUR -> 1,05 EUR -> 2,05 EUR
Eine Steigerung um 394% innerhalb von 20 Jahren (Super-Benzin ist "nur" um 233% gestiegen) ... Wenn der Liter Super 2,41 kostet, dann könnte man die Preise anheben ;) *muhaha*



















